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Informationen zur Vasektomie (Sterilisation des Mannes / Vasoresektion)

Die Sterilisation beim Mann wird auch als Vasektomie oder Vasoresektion bezeichnet. Männer lassen den Eingriff durchführen, um keine Kinder mehr zeugen zu können (Verhütung). Die Vasektomie an sich ist ein kleiner operativer Eingriff unter ambulanten Bedingungen. Grundsätzlich gibt es mehrere Formen der Vasektomie-Durchführung, wobei die konventionelle Form am meisten verbreitet ist.

Das Ziel der Vasektomie ist die Durchtrennung der beiden Samenleiter, so dass eine Befruchtung verhindert werden kann. Somit dient der Eingriff der Empfängnisverhütung. In Deutschland lassen sich in etwa 55.000 Männer pro Jahr sterilisieren. Insgesamt sind ca. 3% der deutschen Männer vasektomiert. Das ist ein vergleichsweise geringer Wert. Die höchste Rate in Europa bzgl. sterilisierten Männern gibt es in Großbritannien (19%). Auch in Kanada (22 %), Australien und Neuseeland (ca. 15 %) oder in den USA (ca. 10 %) sind die Raten höher. In China beträgt die Sterilisationsrate 4,5% und in Korea 17 % (Pro Familia August 2011 Familienplanungsrundbrief / World contraceptive use 2011; UN Department of Economic and Social Affairs - Daten von 2002 bis 2009).

Die Urologen vom Urologicum Osnabrück führen die konventionelle Vasektomie durch, welche im Allgemeinen ambulant stattfindet. Es handelt sich um einen kleinen unkomplizierten Eingriff, bei dem die Haut nach einer lokalen Betäubung mit einem Skalpell geöffnet wird (ein etwa 1 cm langer Schnitt jeweils über den Samenleitern). Ist der Samenleiter sichtbar, wird dieser erfasst und mit einem entsprechenden Instrument durchtrennt. Dann werden die Samenleiterenden unterbunden. Am Ende des Vasektomie-Eingriffes wird die Hautöffnung zugenäht und die Vasektomie ist erfolgreich beendet, d.h. der eigentliche Transportweg der Spermien ist unterbrochen und eine Schwangerschaft kann nahezu ausgeschlossen werden.

Wichtig ist jedoch, dass nicht sofort nach der Vasektomie auf eine anderweitige Verhütung verzichtet wird. Dies darf erst gemacht werden, wenn 2-3 Spermienproben einige Wochen nach der Vasektomie abgegeben und hier keine Spermien in der Samenflüssigkeit festgestellt werden.

Die Sterilisation beim Mann bzw. die Vasektomie gilt als eine der sichersten Verhütungsmethoden. Sollten Sie weitere Informationen oder eine persönliche Beratung wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne (» Kontakt aufnehmen).

www.vasektomie-experten.de mit weiteren Vasektomie-Informationen

Netzwerk-Logo der Vasektomie-Experten

Das deutschlandweite Netzwerk der Vasektomie-Experten hat eine Internetseite und zentrale Anlaufstelle zum Thema Vasektomie bzw. Sterilisation des Mannes erstellt. Hier können sich Männer und Paare ausführlich zum Thema informieren.

Norbert Vennemann, Dr. Wolfgang Grewe, Dr. Martin Schumann, Dr. med. Peter Fleig, Dr. med. Andre Mechelhoff und Jens-Uwe Heisig sind als Urologen in Osnabrück im Vasektomie-Experten-Netzwerk Mitglieder und präsentieren den Standort Osnabrück. Aus ganz Deutschland haben sich dem Vasektomie-Netzwerk erfahrene Urologen aus verschiedenen Städten angeschlossen. Zusammen verfolgen wir das Ziel, über die Sterilisation des Mannes seriös und ausführlich aufzuklären. Zusätzlich erhalten Männer / Paare den Service, dass sie sich direkt und vor Ort beraten lassen können und einen Urologen des Netzwerkes in ihrer Nähe finden (» Zum Netzwerk der Vasektomie-Experten).

Urologen für die Vasektomie bzw. Standorte aus dem Vasektomie Netzwerk: